Was Sie schon immer über AERA wissen wollten…
Mehr als 16 Jahre liegt das denkwürdige Ereignis zurück, als ein vorausschauender Zahnarzt einem auf dem Behandlungsstuhl bewegungs- und widerspruchsunfähigen Informatikstudenten die Idee einer Preisvergleichsdatenbank skizzierte. Die anfängliche Idee einer einfachen Excel-Tabelle erwies sich rasch als untauglich und damit nahm die Geschichte von AERA ihren Lauf. Die Menge der zu berücksichtigenden Daten sprengte schon bald die schlimmsten Befürchtungen der Initiatoren. Andererseits lag die Zahl der an einem Preisvergleich interessierten Zahnärzte zunächst deutlich hinter den hohen Erwartungen. Diese Zwickmühle hätte fast zum, vom Handel erhofften, frühen Ende von AERA geführt, wäre da nicht die schwäbische Grundtugend der Zähigkeit auf der Habenseite gewesen. Inzwischen hatten auch einige preisgünstige Händler erkannt, dass ein unabhängiger Preisvergleich gegenüber den renommierten Depots ein hervorragendes Verkaufsargument für das eigene Angebot darstellt. Und je mehr günstige Angebote im Bestellkompass zu finden waren, desto attraktiver wurde die Software für den Nutzer. Im Lauf weniger Jahre entwickelte sich AERA zu einem hochspezialisierten Softwareanbieter – und ein Wettbewerber betrat die Bildfläche.
War der Bestellkompass zunächst noch für das Betriebssystem DOS konzipiert, stellte die flächendeckende Verbreitung von Windows - und die sich damit ergebenden technischen Möglichkeiten - nun eine große Herausforderung für das junge Unternehmen dar. Während der Wettbewerber noch in der DOS-Zeit verharrte, entwickelte AERA den Bestellkompass zu einem vollwertigen Warenwirtschaftssystem, in dem der Preisvergleich nicht mehr uneingeschränkt im Mittelpunkt stand, sondern die Funktion eines neben der Lagerführung gleichwertigen Moduls erfüllte. Bis dahin hatten die Nutzer Monat für Monat Disketten mit den aktuellen Preisdaten einspielen müssen, nun war es endlich möglich, die Daten via Internet tagesaktuell zur Verfügung zu stellen.
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Durch die neuen Möglichkeiten des sich ständig ausbreitenden Internets waren plötzlich auch ganz andere Geschäftsideen realisierbar. Im Jahr 2000 wurde eine völlig neue Konzeption entwickelt und bereits 2001 erblickte aera-online.de das Licht des WorldWideWeb. Was seinerzeit als riskante Strategie betrachtet werden konnte, erwies sich im Nachhinein als wegweisend. Immerhin hatte man den vermeintlich wertvollsten Bestandteil des AERA Bestellkompasses, den tagesaktuellen Preisvergleich, nun schlagartig allen interessierten Zahnärzten zur kostenlosen Nutzung freigegeben. Als kurz darauf der bisherige Wettbewerber seine Aktivitäten an AERA übergab, hatte sich AERA auch in den Augen des Handels endgültig etabliert. Inzwischen haben sich etwa ein Viertel der deutschen Zahnärzte bei aera-online.de registriert und der über das Portal dem Handel vermittelte Umsatz verzeichnet Jahr für Jahr Zuwachsraten zwischen 25% und 40%. Gleichzeitig hat sich aber auch die Anzahl der Nutzer des Materialwirtschaftssystems Bestellkompass deutlich erhöht, da viele frühere Nutzer des Onlineportals die zusätzlichen Einsparpotenziale bei der Optimierung der Bestellabwicklung richtig erkannten. So positioniert sich aera-online.de weiterhin als reine Preisvergleichsplattform mit direkter Bestellmöglichkeit. Der AERA Bestellkompass erfüllt, als eigenständiges Produkt, alle Anforderungen an ein perfektes Materialmanagement - bis hin zur patientenbezogenen Materialdokumentation.
In den letzten Jahren hat sich also technisch viel getan, und AERA ist erwachsen geworden. Noch immer ist AERA aber eine überschaubare Firma, die ihre schwäbischen Wurzeln und Traditionen in keiner Weise verleugnet. Aus Freude am Sparen.
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